Shéhérazade Voyages
 
 
 
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Usbekistan
Offizieller Name Republik Usbekistan
Größe
447 400 qkm
Hauptstadt Taschkent
Amtssprache Usbekisch
Staatsreligion keine
Existierende Religionen Islam (Hauptreligion), Orthodoxe, Judentum
Währung Sum
Arbeitszeiten von Banken von Montag bis Freitag
 



 
 
Taschkent

Taschkent liegt  im nord-östlichen Teil der Republik in der Taschkenter Oase, im Tal des Flusses Tschirtschik in der Höhe 480 m über dem Meeresspiegel. Taschkenter Gebiet: Größe – 15 300 qkm, Einwohnerzahl – 4 450 000 Menschen, Verwaltungszentrum – die Stadt Taschkent, Territorium: 300 qkm und Einwohnerzahl über 2,5 Millionen. Zum ersten Mal wird Taschkent in historischen Quellen von IV-V Jh. u. Z. unter dem Namen Tschasch (Schasch) erwähnt. Die Stadt befand sich im Zentrum der landwirtschaftlichen Oase an der Kreuzung der Handelswege zwischen Osten und Europa. In VI. Jahrhundert trat es in türkische Khaganat ein. In VIII-IX Jahrhunderten wurde die Stadt zum Zentrum des selbständigen Besitzes Tschasch (Schasch) und hieß Binkent. Anfang des VIII. Jahrhunderts wurde sie von Arabern erobert. Während der Raubzüge von Nomaden wurde sie mehrmals zerstört. Unter dem Namen Taschkent wurde die Stadt zum ersten Mal im XI. Jh. in den Werken von Beruni und Mahmud Kaschgari erwähnt. Im IX-X Jh. gehörte sie zum Samanidenreich, vom Ende des X. bis XII. Jh. zum Karahanidenreich und zum Reich von Karakitaen. Im XIV. Jh. wurde Taschkent von Tamerlan erobert und in eine der größten Festungen vom Timuridenreich verwandelt. In der zweiten Hälfte des XVI. Jahrhunderts wurde sie in das Bucharakhanat eingeschlossen, im XVII-XVIII Jh. wurde die Stadt von Kasachen und Kalmücken erobert Im Jahre 1809 trat die Stadt in das Kokandkhanat ein. Seit der Mitte des XIX. Jahrhunderts verwandelte sie sich in eines der größten Zentren. In Taschkent gibt es folgende.

Sehenswürdigkeiten:

 Moschee Barak Hana
 Moschee Kukeldasch
  Museum von angewandter Kunst
 Kunstmuseum

   


 
Samarkand

Geschichte von Samarkand – dieser sagenhaften und einzigartigen Stadt – zählt über 2750 Jahre Das moderne Samarkand ist nach Taschkent die zweitgrößte Stadt Usbekistans nach der Einwohnerzahl, Größe und wirtschaftlichen Bedeutung.
Samarkand liegt im Tal des Flusses Zarafschan in der Höhe 750 m. über dem Meeresspiegel.
Das Samarkander Gebiet hat die Größe von 16 770 qkm, die Einwohnerzahl beträgt über 2,6 Millionen Menschen, Verwaltungsstadt – Samarkand.
Die erste Erwähnung von Samarkand findet man in griechischen Annalen vom Jahre 329 v. Chr., als Alexander von Mazedonien während seinen Indischen Feldzug Marakanda (so hieß früher Samarkand) eroberte. Marakanda war die Hauptstadt von Sogdiana, das zum altpersischen Reich von Achämeniden gehörte.
Im VIII. Jh. eroberten die Stadt Araber und benannten sie Samarkand um und haben hier den Islam eingesetzt. Später war Samarkand mehrmals in die Hände verschiedener Herrscher der Nachbarstaaten übergegangen, bevor es im Jahre 1220 von den blutgierigen Horden Dschinghis-Khans zerstört wurde. Im Jahre 1370 wird Samarkand zur Hauptstadt des mächtigen Timurreichs, das sich vom Fluss Indus bis zum Bosporus dehnte. Dank Tamerlan waren in Samarkand die besten Baumeister und Handwerker jener Zeit zusammengeströmt.
 Im Laufe von weniger als 100 Jahren verwandelte sich Samarkand in eine schöne Märchenstadt.
Wenn Sie einmal Samarkand besuchen, werden Sie für immer durch seine Zauberei fasziniert. Die Baudenkmäler der Timuridendynastie setzen auch heutzutage fort, uns durch ihre Größe, schöne   mosaikartige Symmetrie der baukünstlerischen Form zu bezaubern.
Die Kultur von Samarkand entwickelte sich und mischte sich mit den Kulturen solcher Länder wie Iran, Indien, Mongolei, China u. a.
Ein höchstinteressanter Teil der Stadt ist die Altstadt – der größte Handelsteil, wo man die Schätze des Orients erblicken kann. Heutzutage ist Samarkand eines der industriellen und kulturellen Zentren Usbekistans.

Sehenswürdigkeiten in Samarkand:

 Der Registanplatz  (XV – XVII Jh.)
 Shohi-Sinda  (XIV – XV Jh.)
 Das Observatorium des Ulugbek (XV Jh.)
 Bibi-Hanum Moschee (XIV Jh.)
 Gur-Emir Mausoleum (XV Jh.)
 Das staatliche Museum für Geschichte, Architektur und Kunst Usbekistans (XIX Jh.)
 Imam Al-Buchariy (30 km. weit von Samarkand)
 Afrosiab Museum (Ausgrabungen)

   

 

Buchara
Die Region wurde am 15. Januar 1938 gegründet. Sie liegt im Süd-Westen der Republik, grenzt im Norden an Kasachstan, im Westen an die Republik Karakalpakstan, im Süden an Turkmenien, im Süd-Osten an Gebiete  Kaschkadarja, Samarkand, Syrdarja. Das Territorium des Gebiets Buchara ist 4032000 qkm, Bevölkerungszahl – 14193000 Einwohner, Verwaltungszentrum - Buchara. „Edelmütige, heilige, unschätzbare… Museumsstadt, die Stadt der Poesie, Märchenstadt“. Das ist alles über Buchara. Buchara ist der „Stern der muslimischen Welt“. Die Stadt liegt im Süd-Westen Usbekistans 280 km. weit von Samarkand entfernt. Sie ist die heiligste Stadt des Zentralasiens, die 360 Moscheen und 80 Medressen hatte und mit dem Licht ihrer Schönheit die Sonne verdunkelte. Diese Stadt ist etwa 2500 Jahre alt. Der Tradition nach gilt der persische Prinz Syavusch als Begründer der Stadt, der eine Zitadelle sofort nach seiner Heirat mit Afrosiabstochter errichtet hatte. Aber das Aufblühen der Stadt ist größtenteils von ihrer strategischen Lage abhängig. Die Stadt liegt an den Kreuzwegen zu solchen Städten wie Merw, Gurgantsch,  Herat, Kabul und Samarkand. Mehr als 140 architektonische Bauwerke machen die Geschichte von Buchara noch mehr wunderbarer als die der übrigen Städte Usbekistans. Denkmäler von Buchara – das große Kulturerbe der islamischen Welt.

Sehenswürdigkeiten der Stadt:

 Ark Zitadelle (18- 20Jh.)
 Mausoleum Bahautdin Nakschbandi  (14 Jh.)
 Samaniden Mausoleum (9-10 Jh.)
 Ljabi-Hauz (16-17 Jh.)
 Poi – Kalon Komplex
 Sitorai Mohi Hossa Palast
 Mausoleum Tschaschma Ajub (XIV – XVI Jh.)
 Bolo Hauz (19 Jh.)
 Tschor Minor Moschee (1807)

   

 

Schahrisabs - "Die grüne Stadt"

Schahrisabs liegt 80 km weit von Samarkand in der bergigen Umgebung in der Höhe 658 m. über dem Meeresspiegel.  Schahrisabs bedeutet „die grüne Stadt“. Sie wurde in goldenen Zeiten der griechisch - baktrischen Zivilisation in den 3-1 Jahrhunderten vor unserer Zeitrechnung begründet. In historischen Annalen wird es Kesch genannt. Hier sind Keramiken und Terrakotten gefunden worden, die zu den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung gehören.Die Stadt hat  die Feldzüge von persischen Königen  Dareios  und Kyros, Heeren von Alexander von Mazedonien erlebt. Im VIII. Jh. war die Stadt eins der Hauptzentren der Aufständen gegen die Araber. Über 25 Jahre dauerte der Aufstand unter der Führung von Mukanne. Schahrisabs ist die Heimatstadt von Timur. Er wurde am 9. April 1336 in einer aristokratischen Familie von Barlas Klan im Dorf Hoja Ilghar, 13 km südlich von Kesh geboren. Das auch für die damalige Zeit alte Schahrisabs (damals Kesch) war  eine Art Familienstädtchen. Nach Timurs Machtantritt bekam die Stadt ihren heutigen Namen und verwandelte sich zu seinem Familiendenkmal. Die Mehrheit der gegenwärtigen Sehenswürdigkeiten wurde von Timur und seinem Enkel Ulugbek geschaffen.

Sehenswürdigkeiten der Stadt:

 Ak-Saray Palace  (1380 - 1405)
 Amir-Timurs Gruft  (1380-1404)
 Kok Gumbas Moschee und Komplex Dorut Tilovat
 Dschahongirs Grab

   

 

Chiwa

Ein in der Wüste vor Durst vergehender Greis schlug, laut der Legende, mit seinem Stab den Boden und sah an dieser Stelle einen Brunnen mit Wasser. In Erstaunen geraten rief der Greis „Hey Vah“ aus und gründete bei dem Brunnen eine Stadt. Die jahrhundertelange Geschichte Chiwas ist ununterbrochen mit dem Schicksal des Gebiets Choresmien verbunden. Diese Region befindet sich  im nord-westlichen Teil der Republik in der Höhe etwa 100 m. über dem Meersspiegel, am Linksufer des Unterlaufs  des Flusses Amudarja. Sie grenzt an die Republik Karakalpakstan und das Gebiet Taschaus von Turkmenien. Das Territorium des Gebiets Choresmien beträgt 605000 qkm. Bevölkerungszahl – 1 370 000 Einwohner, Verwaltungszentrum – die Stadt Urgentsch. Chiwa ist in der Welt die einzige Museumsstadt unter freiem Himmel. Das heutige Chiwa ist eine einzigartige Erscheinung für Mittelasien, es ist ein (völlig) unversehrtes Denkmal des Städtebaus. Historisch ausgeprägte Grundrissgestaltung der Straßennetze und Bebauungen innerhalb des Doppelringes von Stadtmauern – Itschan-Kala und Dischan- Kala wurden auch in unseren Tagen fast keiner Veränderung untergezogen. Sogar zwischen ihren dicht anliegenden Moscheen, Gräbern, Schlössern, Gassen und mindestens 16 Medressen müssen Sie Ihre Phantasie anspannen und die ganze Mystik der Stadt tief empfinden.  Chiwa existierte bereits im VIII. Jahrhundert u. Z. als Handelspunkt der Seidenstraße im Gebiet des Kaspischen Meeres und Wolga. Es scheint, dass die Zeit hier stehen geblieben ist.

Sehenswürdigkeiten der Stadt:

 Tor und Mauer von Itschan Kala
 Minaret und Medresse Islam-Hodscha (1910)
 Kalta Minor und Medresse von Muhamed Amin Khan
 Kunja Aryk
 Mausoleum von Pahlavan Mahmud (XIV Jh.)
 Tasch Hauli (1830-1838)
 Koikrylgankala
 Toprakkala

   


Jangisagan

Dieses Dorf ist von sandigen Hügeln umgeben, die mit Saksauls und Tamarisken bedeckt sind. Während der Reise durch die schönsten Landschaften können Sie in der Umgebung der endlosen Wüste ausruhen und in der Umwelt, die an Tieren und Pflanzen reich ist, Ihre Lebenskräfte erfrischen. Während des Besuches bei den Einheimischen der entlegenen Aule empfinden Sie ihre Gastfreundschaft. Sie probieren den Geschmackswert von frischen häuslichen kasachischen Speisen, können Kamele reiten, in einer Jurte übernachten, abends kann man sich  bei einem Lagerfeuer erholen, und frische Luft  schöpfen bei lebendigen und fröhlichen, manchmal, nostalgischen Singen kasachischen Nomaden zu Dombra. Und in der Nacht unter dem Sternenhimmel der Wüste  kann man die Geräuschlosigkeit genießen, sich an den Sternen weiden, die so nah vorkommen, als ob man sie berühren kann. Sie empfinden Exotik bei Kamelreiten oder Wanderungen und entdecken die faszinierende Welt der endlosen Wüste.


   

 

Nurata

Nurata ist eine große Oase, die sich von der Quelle Tschaschma ernährt. Tschaschma ist eine Quelle, die durch ihr, sehr viel für einen Menschen nutzbare Mineralien enthaltendes Heilwasser,  berühmt ist. Die Fische, die in Tschaschma sind, gelten als heilige, der Strahl, der aus der Quelle kommt, bewundert den Menschenblick. Die Quelle von Tschaschma befindet sich auf den Nurata Vorgebirgen. Viele Jahrhunderte versorgt  sie mit Wasser die Stadt Nurata und ihre Umgebung. Um die Quelle herum befinden sich die große Kuppelmoschee Tschilustun (XIV Jh.), Moschee Pansch Wachta (XVI Jh.), Mausoleum Scheih Abul Hasan Nuriy (VIII Jh.) und die Festung Alexanders von Mazedonien.

   

 

Ayderkul See
Ayderkul See bedient sich der Ruhe der Natur Kysylkum.  Gesamtlänge Aydarkul See ist über 200 km., die Breite erreicht bis 40 km. Aydarkul See nimmt seinen Anfang von Fluss Syrdarja im Bezirk Taschkent und endet in der Wüste des Bezirks Navoi vor den Nuratagebirge. Überall liegen frische Smaragdwiesen mit leuchtenden Tulpen und feuerroten Mohn. Die wunderschönen Landschaftsgemälde sind inmitten der zahlreichen Sande und Gewässer Aydarkul See zu sehen. Hier finden sich viele Vertreter der asiatischen Fauna. Darunter: Säugetiere (langohrige Natter , Schildkröte, Fuchs, Hase, Wolf, Kropfgazelle, Saigaantilope, Wildschwein, Schakal, Zieselmaus, Springmaus), Kriechtiere ( Sandschlange, mittelasiatische Kobra u a.), Vögel (Pelikan, Schwalbe, der schwarze Lämmergeier, große Turteltaube, Fasan, Möwe,  Wachtel, Rebhuhn u a.). In Aydarkul See finden sich über 30 Fischarten: Hecht, Plötze, Karpfen, Barbe, Wels, Zander, Barsch… u a.

   



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